Burgen in Hildburghausen liegen im fränkisch geprägten Teil Thüringens, einer Region, die sich durch ihre vielfältige Naturlandschaft auszeichnet, darunter der Thüringer Wald, die Rhön und die Hassbergen. Dieser Landkreis bietet einen reichen historischen Kontext mit vielen historischen Stätten und Bauwerken, deren Geschichte Jahrhunderte zurückreicht. Die Gegend bietet eine Mischung aus Kulturerbe und natürlicher Schönheit und ist somit ein bemerkenswertes Reiseziel für die Erkundung von Burgen und Ruinen in der Umgebung. Zu den Sehenswürdigkeiten in Hildburghausen zählen eine Vielzahl gut erhaltener…
Zuletzt aktualisiert: 21. Juli 2026
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Die Ruine Osterburg ist ein sehr tolles Wanderhighlight
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Die Sanierung sieht sehr komisch aus. Teilweise Löcher im Boden 😳
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Das Schloss bei Eisfeld in der Nähe von Coburg steht seit 30 Jahren leer. Vor dem Verfall bewahren könnte es ein Modell nachhaltiger Nutzung. Erbaut wurde es von Baron Hermann von Münchhausen, dem Gründer eines Gestütes für Englisches Vollblut, unter anderen Erfolgen mit dem Gewinn des Deutschen Derbys in Hamburg 1894. Der Schlossbau bis 1904 im Schottischen Landhausstil war die Referenzarbeit des späteren Stararchitekten Karl Behlert, Baumeister am Hofe von Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen. Architekturdetails finden sich wieder am 1917 erbauten Schloss Cecilienhof in Potsdam. Gleichfalls unter Denkmalschutz steht die Grabstätte der Familie von Münchhausen. Der Verein möchte Partner für die Erhaltung dieses Kulturgutes gewinnen. Das Anwesen eignet sich gut für die Einrichtung einer gemeinnützigen Senioren-WG, ggf. als Stiftung gemeinsam mit den jetzigen Eigentümern und/oder unter einem Träger des Sozialwesens. Vorerst sammelt der Verein Eigenmittel für einen (Teil-)Rückkauf.
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Der Ort Schleusingen, erhielt 1412 das Stadtrecht. Von 1245 bis 1583 war Schleusingen Sitz der Grafen von Henneberg. Das Schloß lag strategisch gut am Knotenpunkt der Handelsstraße Erfurt nach Würzburg. Das frühneuzeitliche Schloß Bertoldsburg wird von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten verwaltet und beherbergt das Naturhistorische Museum. Der letzte Henneberger Graf Georg Ernst gründete 1577 das Gymnasium, das somit zu den vier ältesten Bildungsstätten in Deutschland zählt.
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Auf dieser Tafel wird die Entstehung des Straufhain anschaulich erklärt. Der geologische Aufschluss befindet sich gleich daneben und ist leider etwas eingewachsen. Sonst aber wirklich sehr interessant. Basaltkegel dieser Art finden sich in der Gegend noch mehrere, der Berg der Veste Heldburg sowie die Gleichberge gehören dazu und sind ein Zeugnis vergangener vulkanischer Aktivitäten.
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Im Jahre 1888 siedelte sich Freiherr Hermann-August von Münchhausen, ein letzter Nachfahre der berühmten Münchhausen-Dynastie aus Bodenwerder, als neuer Besitzer des Rittergutes Bockstadt an. Zuerst wurde das Gestüt errichtet, neben den 38 ha Weidefläche, die den Pferden viel Raum für freie Bewegung gewährte, standen eine gestütseigene Galoppierbahn und eine 30 x 60 Meter große Reitbahn für die Arbeit unter dem Reiter zur Verfügung. Freiherr von Münchhausen züchtete die erfolgreichsten Vollblutpferde seiner Zeit. Um 1900 beauftragte Freiherr von Münchhausen den Architekten Behlert mit dem Bau des neuen Schlosses. So entstand nach 4jähriger Bauzeit ein großzügiges Gebäude im schottischen Landhausstil umgeben von herrlichen Parkanlagen, Alleen und Teichen. Das Schloss auf ca. 60.000 m2 Grundstück ist in Privatbesitz, nicht zugänglich und steht zum Verkauf. Quelle: http://wbs.werra-burgen-steig.de/index.php/schloss-bockstadt.html
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Am Aufweg zur Veste Heldburg in Thüringen, steht irgendwann am Wege eine in zwei Hälften geteilte Linde. Im „Hohlraum“ dieser Linde ist ein Schild angebracht, dessen Inhalt ich euch nun erzählen möchte: „Schlosslinde der Veste Heldburg – Großblätterige Sommerlinde. Wanderer verweile! Lies hier kurz meine Geschichte: Im Jahr 1791 hat mich der damalige Herzogliche Hofsekretär Joh. Daniel Bechmann (1768-1826) aus Heldburg gepflanzt. Deshalb wurde ich auch Bechmann-Linde genannt. Um 1960 hat ein Blitz meine schöne Krone zerstört und den Stamm gespalten. Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen (1826-1914) und seine Gemahlin, die Freifrau von Heldburg (1839-1923) haben oft im Schatten der ausladenden Äste verweilt, wenn sie in den Sommermonaten hier in der Veste residierten. Quelle:https://menosgada.wordpress.com/2013/02/07/die-schlosslinde-der-veste-heldburg/
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Mehrere Burgen im Landkreis Hildburghausen sind familienfreundlich. Die Veste Heldburg, Heimat des Deutschen Burgenmuseums, bietet ein fesselndes historisches Erlebnis für alle Altersgruppen. Das Schloss Eisfeld und die Bertholdsburg Schleusingen werden ebenfalls als familienfreundliche Ausflugsziele genannt.
Neben den Burgen bietet die Region bedeutende historische Stätten. Die Veste Heldburg ist ein bedeutendes historisches Wahrzeichen mit einem einzigartigen Burglermuseum. Die Burgruine Straufhain liegt auf einer geologisch interessanten Vulkanformation und bietet sowohl Geschichte als auch Naturschönheit. Die Osterburg (Bergfried), die aus dem 13. Jahrhundert stammt, bietet mit ihren erhaltenen Mauern und dem Burggraben ebenfalls einen Einblick in die mittelalterliche Geschichte.
Für diejenigen, die abseits ausgetretener Pfade suchen, bieten die Ruinen der Steinernen Kirche ein herausforderndes, aber lohnendes historisches Erlebnis. Die Ruinen der Ottilienkapelle oberhalb von Ehrenberg sind ein weiteres verstecktes Juwel und bieten eine wunderschöne alte Kapellenruine mit malerischer Aussicht.
Die Burgen in Hildburghausen können das ganze Jahr über besichtigt werden. Die Burgruine Straufhain wird zu jeder Jahreszeit, auch im Winter, wegen ihrer weiten Ausblicke besonders empfohlen. Generell bieten Frühling und Herbst angenehmes Wetter für Erkundungen, während der Sommer längere Tage ermöglicht. Winterbesuche können magisch sein, besonders bei Schnee, aber einige Einrichtungen haben möglicherweise reduzierte Öffnungszeiten.
Die Region Hildburghausen bietet mit ihrer vielfältigen Naturlandschaft, darunter der Thüringer Wald und die Rhön, zahlreiche Outdoor-Aktivitäten. Sie finden verschiedene Bergwanderungen, Wasserfallwanderungen und Laufstrecken. Viele Routen bieten Rundwege um historische Stätten und natürliche Aussichtspunkte.
Ja, einige Burgen und Ruinen bieten ausgezeichnete Aussichtspunkte. Vom Turm der Veste Heldburg genießen Sie einen Panoramablick über den Thüringer Wald, die Rhön, die Hassberge und den Frankenwald. Die Burgruine Straufhain bietet weite Ausblicke von den Thüringer Schiefergebirgen bis zur Hohen Rhön. Die Osterburg (Bergfried) verfügt ebenfalls über einen Aussichtspunkt, und die Ruinen der Ottilienkapelle bieten schöne Ausblicke auf die Region.
Die Parkmöglichkeiten variieren je nach Burg. Für beliebte Orte wie die Veste Heldburg und die Burgruine Straufhain gibt es in der Regel ausgewiesene Parkplätze in der Nähe. Es ist ratsam, die Websites der jeweiligen Burgen oder die lokalen Touristeninformationen zu konsultieren, um detaillierte Parkanweisungen und eventuelle Gebühren vor Ihrem Besuch zu erfahren.
Viele Außenbereiche und Wanderwege rund um die Burgen in der Region Hildburghausen sind hundefreundlich, insbesondere für Spaziergänge um Orte wie die Veste Heldburg oder die Burgruine Straufhain. Der Zugang für Hunde in Museumsgebäuden oder bestimmten Burginnenräumen kann jedoch eingeschränkt sein. Halten Sie Hunde immer an der Leine und beseitigen Sie ihre Hinterlassenschaften.
Einige Burgen bieten vor Ort oder in der Nähe gastronomische Angebote. Die Veste Heldburg verfügt über ein Restaurant, was den Besuchern entgegenkommt. Für andere Orte finden Sie möglicherweise Cafés oder Gaststätten in den nächstgelegenen Städten oder Dörfern. Zum Beispiel hätte die Altstadt von Eisfeld, in der Nähe des Schlosses Eisfeld, Optionen.
Für Winterbesuche in den Burgen von Hildburghausen, insbesondere bei solchen mit Freiluftruinen oder weitläufigen Anlagen wie der Burgruine Straufhain, ist es unerlässlich, sich warm in Schichten zu kleiden. Wasserdichte und winddichte Oberbekleidung wird empfohlen, zusammen mit robustem, bequemem und wasserdichtem Schuhwerk, das für potenziell eisige oder verschneite Wege geeignet ist. Handschuhe, Mützen und Schals sind ebenfalls ratsam.
Der Hexenturm Themar, erbaut 1603, ist der stattlichste Turm der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer von Themar. Er hat eine dunkle historische Bedeutung, da er im 17. Jahrhundert zur Inhaftierung, Vernehmung und Folterung mutmaßlicher "Hexen" diente. Heute beherbergt das Küsterhaus des Turms eine Galerie, die als Mahnung an diese Ära dient.
Die Region Hildburghausen zeichnet sich durch vielfältige Naturlandschaften aus, darunter der Thüringer Wald, die Rhön und die Hassberge. Burgen wie die Burgruine Straufhain befinden sich auf Vulkanformationen und bieten einzigartige geologische Einblicke. Die umliegenden Wälder und Naturgebiete bieten Möglichkeiten zur Beobachtung lokaler Wildtiere, insbesondere entlang der zahlreichen Wanderwege. Die Gegend ist reich an Flora und Fauna, die typisch für mitteldeutsche Wälder ist.
Die Veste Heldburg sticht als einer der am schönsten restaurierten Burganlagen Deutschlands hervor und beherbergt das einzigartige Deutsche Burgenmuseum. Während andere Burgen wie das Schloss Eisfeld oder die Bertholdsburg Schleusingen historisches Interesse bieten, bietet Heldburg ein umfassendes Bildungserlebnis zur europäischen Burggeschichte, kombiniert mit Panoramablicken, was sie zu einem erstklassigen Reiseziel in der Region macht.


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